Ulrike Neher-Dietz wechselt von der Citykirche zur Klinikseelsorge

Seit Beginn der Citykirche war Ulrike Neher-Dietz als Pastoraleferentin von katholischer Seite aus dabei. Jetzt verlässt sie nach 15 Jahren die Citykirche und wechselt zum 15. Juli in das Seelsorgeteam des Klinikums am Sternenberg in Reutlingen.

„Ich bin eine Netzwerkerin“, sagt Ulrike Neher-Dietz von sich. Menschen begegnen, mit ihnen ins Gespräch kommen, zwischen ihnen Verbindungen schaffen, Netzwerke erstellen, um helfen zu können – erfüllt sie mit Begeisterung. Diese Freude hat sie in ihrer Zeit als Pastoralreferentin in der Citykirche weitergegeben: an die Besucher, an Menschen, die das Gespräch suchten, an das ehrenamtliche Team.

Seit 2005 gibt es in Reutlingen das ökumenische Projekt Citykirche in der Innenstadt. Ulrike Neher- Dietz war von katholischer Seite aus von Anfang an dabei, förderte Aktionen, initiierte Ausstellungen, setzte mit den Chorraumgestaltungen viele spirituelle Impulse und half dabei, aus der Citykirche das zu machen, was sie jetzt ist: eine Anlaufstelle und ein Gasthaus der besonderen Art mitten in der Stadt mit offenen Türen und offenen Ohren. Die Begegnung mit den Menschen, der Austausch von Lebens- und Glaubensgeschichten und das gemeinsame Suchen, nach dem, was im Leben trägt, war ihr ein Anliegen. „Es war eine lange und tolle Zeit. Die ökumenische Offenheit, die Möglichkeit, selbst etwas gestalten zu können und kreativ zu sein“, habe ich sehr genossen, sagt sie rückblickend.

Und so mischt sich zum Abschied auch Wehmut mit der Freude auf die neue Stelle in der Seelsorge der Klinik am Sternenberg. Am 15. Juli ist dort Arbeitsbeginn. Die ausgeschriebene Stelle habe sie immer wieder umgetrieben und ihr Lust gemacht, sich noch einmal neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen und zu wechseln. Gestärkt aus den Erfahrungen in der Citykirche ist sie nun gespannt auf die Aufgaben im Krankenhaus. Ulrike Neher-Dietz freut sich darauf, in einem ökumenisch ausgerichteten Seelsorge-Team zu arbeiten und für Patienten, Angehörige und Pflegepersonal da zu sein.